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Ein tierisches Erlebnis

Affen, Tiger, Zebras und Giraffen – ein Ausflug in den Zoo ist immer etwas ganz Besonderes. Kein Wunder also, dass 25 Kinder der Mosaikschule ganz begeistert waren, dass sie in der ersten Woche der Herbstferien von der Lebenshilfe in den Zoo Hannover eingeladen wurden. Ermöglicht hatte dies die Firma Dermaris aus Rietberg mit einer großzügigen Spende.


Davon wurden ein Reisebus, die Eintrittskarten und ein Mittagssnack finanziert, so dass auch Kinder aus finanziell schlechter gestellten Familien das tolle Erlebnis nicht verpassen mussten. Die Primarschüler mit Förderbedarf besuchen den Offenen Ganztag der Mosaikschule, den die Lebenshilfe organisiert.


Die Aufregung unter den jungen Ausflüglern lässt sich auch damit erklären, dass es für den Großteil von ihnen der allererste Besuch in einem Tiergarten war. Und die Einrichtung in der niedersächsischen Landeshauptstadt erwies sich als überaus geeignet: Die verschiedenen Themenwelten begeisterten die Kinder, und neben den kleinen und großen exotischen Zoobewohnern stießen die zahlreichen Spiel- und Entdeckungsmöglichkeiten auf große Begeisterung. Kletterpfade und Spielgeräte erkundeten die Kinder mit der gleichen Freude wie spannende Info-Stationen rund um die Zoobewohner. Sie konnten ein Zebrafell ertasten und Pinguin-Federn fühlen, oder erfahren, wie viele Eier eine Schnecke legt. So wurden bei sonnigem Herbstwetter die Wege zwischen den einzelnen, sehr besonders gestalteten Tiergehegen wortwörtlich zum Kinderspiel.


Im Mittelpunkt standen aber natürlich die Zootiere. Elefanten, Nilpferde und Nashörner beeindruckten mit ihrer Größe. Die possierlichen Erdmännchen begeisterten ebenso wie die watschelnden Pinguine und kopfüber hängende Affen. Unvergesslich bleibt der Besuch im Gehege der Rosapelikane – sogar streicheln ließen sich die majestätischen Vögel!


In einer Mittagspause genossen die Kinder Brötchen, die Mitarbeiterinnen der Lebenshilfe liebevoll vorbereitet hatten. Dazu gab es Getränke und zum Nachtisch Muffins, beides eine Spende von McDonald’s Rheda-Wiedenbrück. Nach erlebnisreichen vier Stunden im Zoo fielen die Kinder in die bequemen Sitze im Bus, und zuhause hatten sie jede Menge zu erzählen.


Vielen Dank an die Firma Dermaris, die mit einer tollen Spendenidee so vielen Kindern einen einzigartigen Tag ermöglicht hat!


15. Oktober - Tag der Sprachentwicklungsstörung

Sprachentwicklungsstörungen gehören zu den häufigsten Entwicklungsstörungen im Kindesalter und stellen  insbesondere in den logopädischen Praxen einen Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit dar. Aber nicht nur dort wird an einer Verbesserung der Sprachentwicklungsstörung gearbeitet. Auch in der interdisziplinären Frühförderung (IFF) arbeiten Sprachtherapeut*innen daran, die Auswirkungen einer Sprachentwicklungsstörung bei den betreuten Kindern zu reduzieren.

Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen, wurde der Tag der Sprachentwicklungsstörung ins Leben gerufen und die Lebenshilfe Gütersloh macht mit, das Thema in die breite Öffentlichkeit zu bringen. Nähere Informationen zum Thema Sprachentwicklungsstörung finden Sie hier: www.giskid.eu/ses-ueberblick/


In der interdisziplinären Frühförderung wird bei jedem Kind die heilpädagogische Förderung mit den individuell empfohlenen medizinisch-therapeutisch Förderungen kombiniert. Zu letzteren gehört die Durchführung von Ergo- und Physiotherapie sowie von Logopädie.

Die Pädagogen*innen und Therapeut*innen arbeiten dabei mit behinderten und von Behinderung bedrohten Kindern, die meist zwischen drei und sechs Jahre alt sind. Es können aber auch schon jüngere Kinder betreut werden.

Das Ziel der logopädischen Arbeit ist dabei die bewusste Förderung der Sprachentwicklung, dabei grenzt sich die IFF bewusst von dem Begriff der „Therapie“ ab. Es wird demnach nicht störungsorientiert, sondern frei und individuell auf die Möglichkeiten des Kindes angepasst gearbeitet. Behandelt werden unterschiedliche Themenbereiche aus der Sprachentwicklung. Im Fokus stehen jedoch vor allem die Ebenen Wortschatz und Sprachverstehen und Grammatik, um dem Kind Mittel und Wege zur Kommunikation zu eröffnen und die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Doch auch über die sprachtherapeutische Förderung hinaus haben die auftretenden Sprachentwicklungsstörungen Auswirkungen auf den Förderverlauf. Denn auch die Frühförderkräfte aus den Bereichen Ergotherapie, Physiotherapie und Heilpädagogik müssen dazu in der Lage sein, trotz der vorhandenen Sprachstörung mit den Kindern zu kommunizieren. So ist zum Beispiel die Formulierung von Wünschen, Bedürfnissen oder Fragen in jedem Förderbereich elementar für eine erfolgreiche Förderung.

Der Aufbau und die Nutzung des Wortschatzes sowie die Verbindung mit der Grammatik sind dafür essenziell. Versteht ein Kind beispielsweise die geäußerte Handlungsanweisung nicht oder fühlt sich mit einer Übung unwohl, benötigt es Möglichkeiten, dies mitzuteilen.

Es besteht also die Notwendigkeit über das Grundwissen der SES bei allen Frühförderkräften, um Missverständnisse in der Kommunikation zu minimieren, Frustrationen im Alltag abzubauen und die individuellen Ziele noch klarer zu formulieren.

Dieser Bericht entstand in Kooperation mit dem Studiengang Klinische Linguistik an der Universität Bielefeld.

Mit den Chilischoten über den Wolken

„Über den Wolken“ fühlte sich Cornelia Bruns von der Deutschen Bank Gütersloh bei ihrem Besuch bei den „Chilischoten“. Die Schwarzlichttheater-Gruppe hatte eigens für die Mitarbeiterin des Geldinstituts ein „Best of“ ihrer Nummern aufgeführt. Die höchst exklusive Vorstellung war der Dank für Bruns‘ Engagement, im Rahmen der „Social Days“ ihres Arbeitgebers Unterstützung für die Gruppe zu initiieren. Diese Förderung fand unter anderem Ausdruck in einer Spende von 1.000 Euro. Davon wurden Verdunkelungsvorhänge für den Probenraum der Chilischoten angeschafft, in dem Cornelia Bruns jetzt einen symbolischen Scheck an Lebenshilfe-Vorstand Andreas Henke überreichte.


Die „Social Days“ sind ein konzernweites Programm der Deutschen Bank, um ehrenamtliches Engagement der Mitarbeiter zu fördern, erläuterte Bruns. „Wir engagieren uns gern für die Einrichtung, da sie Menschen mit Behinderung in einer selbstständigen Lebensweise unterstützt und ihnen dabei so viel Schutz und Hilfe entgegenbringt, wie sie benötigen.“ Dass dabei Spaß und Kreativität nicht zu kurz kommen, erlebte Bruns dann live und in Farbe.


Denn obwohl im Probenraum dank der neuen Vorhänge kaum die Hand vor Augen zu erkennen war, ließen Schwarzlichtröhren die Neonfarben der Kostüme und Requisiten der Chilischoten strahlen. In schwarzen Body Suits mit Klebestreifen wurden die Akteure zu Strichmännchen, die ein „Best of“ ihrer Choreografien zeigten. Dass die Gruppe nach langer Corona-Pause erst zwei Proben absolviert hatte, war weder dem Queen-Medley noch Reinhard Meys „Über den Wolken“ anzumerken. Entsprechend stolz war Kreativ-Chefin Roswitha Terlutter auf ihre Crew, die selbst sichtlich Freude am lange vermissten Applaus hatte.


Terlutter erläuterte am Rande, wie praktisch die Vorhänge seien. „Die Vorhänge ersetzen den wöchentlichen Aufbau eines Pavillons, und das erleichtert uns die Arbeit sehr“, so Terlutter. Lebenshilfe-Vorstand Andreas Henke dankte Cornelia Bruns für ihren Einsatz: „Ohne derartige Unterstützung wäre unsere Arbeit so nicht möglich.“ Bruns wiederum dankte für den tollen Einblick in die Arbeit der Lebenshilfe und die exklusive Aufführung der Chilischoten: „Ich fühle mich geehrt.“

2.900 Euro Erlös für die Lebenshilfe in Harsewinkel beim 4. Lions Golf Charity Turnier in Marienfeld erspielt

Die Präsidentin des Golf Clubs Marienfeld, Andrea Sonnabend, war überglücklich, am Ende eines tollen und sehr entspannten Golftages im Rahmen der vierten Auflage des „Lions Charity-Turniers“ verkünden zu dürfen, dass insgesamt 2.900 Euro für die Frühförderstelle der Lebenshilfe in Harsewinkel erspielt worden sind.


In den Räumlichkeiten der Frühförderstelle an der Hesselteicher Straße wird gerade ein neues Motorik-Zentrum aufgebaut, was sowohl in der Frühförderung als auch für erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung vielfache Therapieansätze bietet. Der Großteil des neuen Therapieraumes mit einer Balkenkonstruktion ist soweit fertig.


Dank der Spende können wir jetzt noch einiges an Zubehör, wie z. B. ein Kletternetz kaufen und intensiv einsetzen“, freut sich Stephanie Borghoff als Bereichsleiterin der Frühförderung. Gerade das Kletternetz ist ein wahrer Tausendsassa in der Therapie, erklärt sie den Überbringern des Schecks Andrea Sonnabend für den Golfclub, ihrem Mann Dr. Wolfgang Sonnabend als Vertreter des Lions Clubs Gütersloh-Wiedenbrück sowie Dr. Gero Massenkeil als Vertreter des Golfclubs Gütersloh-Teutoburger Wald.


Der erste Vorsitzende der Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh, Andreas Henke, bedankte sich für die großzügige Unterstützung und gab den Spendern einen kleinen Einblick in die Arbeit der Lebenshilfe. Für außergewöhnliche Anschaffungen wie z. B. das Motorik-Zentrum ist die gemeinnützige Organisation für Menschen mit geistigen Einschränkungen auf Spenden angewiesen. Die Besucher waren beeindruckt und gingen mit dem guten Gefühl nach Hause, dass ihre Spende genau am richtigen Ort platziert worden ist.

Spende für das Ambulant Unterstützte Wohnen

Kurz vor Weihnachten brachte uns ein Spender, der namentlich nicht genannt werden möchte, prall gefüllte Präsentkörbe. Er und seine Familie möchte aus Dankbarkeit, dass es Ihnen im letzten Jahr so gut ergangen ist, Menschen mit Behinderung eine Freude machen.


Die Leiterin des Ambulant Unterstützten Wohnens, Gertrudis Keller, nahm die Körbe gerne an und versprach, diese am Heiligen Abend an Menschen mit Behinderung, die von der Lebenshilfe ambulant betreut werden, zu verteilen. Selbstverständlich erhält die Familie im Anschluss auch ein paar Bilder von der Präsentübergabe.

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