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Spaß haben und Verantwortung übernehmen - Lebenshilfe sucht ehrenamtliche Helfer für Freizeit- und Reiseangebote

Die Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh sucht noch ehrenamtliche Reisebgleiter für ihre Reiseangebote in der zweiten Jahreshälfte.

Begleitet und unterstützt werden Menschen mit einer geistigen Behinderung und entsprechendem Assistenzbedarf.

Die Lebenshilfe bietet attraktive Reisen in Deutschlands und den benachbarten Niederlanden an.


Das Alter oder der berufliche Hintergrund spielen für diese verantwortungsvolle Tätigkeit bei der Lebenshilfe keine besondere Rolle. „Voraussetzung für die Begleitung der Ferienfreizeiten sind Teamfähigkeit, Offenheit für Neues und ein respektvoller Umgang mit den Reiseteilnehmern mit Behinderungen. Natürlich gibt es vorab eine gründliche Vorbereitung für die Aufgabe als Reisbegleiter


Neben freier Kost und Logis gibt es natürlich auch eine attraktive Aufwandsentschädigung.


Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Mehr Informationen gibt es bei Miriam Spreckelsen, spreckelsen(ät)lebenshilfe-gt.de oder bei Gerhard Birth, birth(ät)lebenshilfe-gt.de.



Spende für das Ambulant Unterstützte Wohnen

Kurz vor Weihnachten brachte uns ein Spender, der namentlich nicht genannt werden möchte, prall gefüllte Präsentkörbe. Er und seine Familie möchte aus Dankbarkeit, dass es Ihnen im letzten Jahr so gut ergangen ist, Menschen mit Behinderung eine Freude machen.


Die Leiterin des Ambulant Unterstützten Wohnens, Gertrudis Keller, nahm die Körbe gerne an und versprach, diese am Heiligen Abend an Menschen mit Behinderung, die von der Lebenshilfe ambulant betreut werden, zu verteilen. Selbstverständlich erhält die Familie im Anschluss auch ein paar Bilder von der Präsentübergabe.

Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk
Die Familie Hauertmann-Tassikas spendet 5.512 Euro an die Lebenshilfe. Nach Angaben des Vorsitzenden Andreas Henke soll die großzügige Spende der Frühförderung zu Gute kommen. Für Dr. Pia Hauertmann-Tassikas, ihren Mann Dimitrios Tassikas und Tochter Theodora war die Übergabe des Schecks in der Lebenshilfe-Geschäftsstelle gleichzeitig die Rückkehr an einen wohl vertrauten Ort. Denn Theodora wurde wegen ihres Down-Syndroms vom Säuglings- bis zum Schulalter in der Marienstraße interdisziplinär gefördert. Inzwischen besucht die Elfjährige die Janusz-Korczak-Schule in Gütersloh.
 
Über den regen Austausch, wie es Theodora in den ersten Schuljahren ergangen ist, kam Geschäftsführerin Ingrid Auweiler auf das Projekt „Inklusion leicht(er) gemacht“ zu sprechen, für das die Spende verwendet wird. Die „Übergangsbegleitung“ erläuterte Stephanie Borghoff, Bereichsleiterin Frühförderung: Zum Start in ihr Kita- oder Schulleben werden Kinder aus der Frühförderung von Frühförderfachkräften begleitet. Diese geben Erziehern und Lehrkräften ihre Erfahrungen aus der oftmals langjährigen Begleitung des einzelnen Kindes weiter oder bieten ein passgenaues Gruppenangebot an, damit diese Kinder leichter ihren Platz in der Gemeinschaft finden.  
 
Dass der Wechsel in die Grundschule ein wirklich großer Schritt war, erinnert Familie Hauertmann-Tassikas nur zu gut. Deshalb steht für Theodoras Eltern fest: „Ein tolles Vorhaben, das wir gern unterstützen.“ Und Theodora selbst? Die nutzte die Gesprächsrunde der Erwachsenen für ein herzliches Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Frühförderfachkraft Gabriele Müller, an deren Seite sie die vertrauten Räumlichkeiten der Frühförderstelle eroberte.

Foto (von links): Stephanie Borghoff von der Lebenshilfe nimmt den symbolischen Scheck von Pia Hauertmann-Tassikas, Theodora und Dimitrios Tassikas entgegen.
Lernerfolg mit Freude

Die Unterstützung sozialer Projekte in ihrer Heimatregion ist der Gustav Ehlert GmbH aus Verl ein wichtiges Anliegen. „Wenn wir damit auch noch so ein sinnvolles Vorhaben wie das aktuelle Projekt aus dem Bereich Frühförderung der Lebenshilfe unterstützen, geben wir nochmal so gern“, betont Geschäftsführer Philipp Ehlert. Mit seinem Geschäftsführungs-Kollegen Tobias Ortkras überreichte er an die Vorsitzenden der Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh e. V. jetzt einen symbolischen Scheck über 3.000 Euro.

Zwei Einrichtungen wählt das Unternehmen in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit als Spendenempfänger aus. Wichtig ist der Ehlert-Geschäftsführung immer, die Einrichtung auch selbst kennenzulernen. Unter Beachtung der Corona-Vorschriften machten die Lebenshilfe-Vorsitzenden Andreas Henke und Evelyn Voßhans sowie Geschäftsführerin Ingrid Auweiler und Bereichsleiterin Stephanie Borghoff dies gern möglich.

Stephanie Borghoff, Bereichsleiterin Frühförderung bei der Lebenshilfe stellte vor, wie die Spende der Gustav Ehlert GmbH für die Übergangsbegleitung in Kita und Schule verwendet wird. „Aus unseren Kontakten mit Eltern von Frühförderkindern und aus dem Offenen Ganztag wissen wir, dass Kindern der Zugang in eine neue Gruppe oft nicht leichtfällt. Die volle Zugehörigkeit zur jeweiligen Kindergruppe ist immer eine wesentliche Voraussetzung für eine positive Entwicklung und für gute Bildungschancen von Kindern.“

„Die  bedarfsgerechten Gruppenangebote der Lebenshilfe zielen darauf ab, dass einzelne Kinder leichter ihren Platz in der Gemeinschaft finden, und davon wiederum profitiert die gesamte Gruppe. Damit diese sinnvolle Aufgabe auch umgesetzt werden kann, sind wir auf Spenden angewiesen“, sagte Ingrid Auweiler, Geschäftsführerin der Lebenshilfe.

Tobias Ortkras und Philipp Ehlert gefiel am Lebenshilfe-Projekt insbesondere der Ansatz gemeinsamen Handelns, der ihnen auch aus dem unternehmerischen Alltag gut bekannt ist. Fazit der Geschäftsführer der Firma Ehlert: „Das ist ein tolles Vorhaben, das wir sehr gern unterstützen“.

Lebenshilfe schafft wertvollen Wohnraum für Menschen mit Behinderungen in Gütersloh

Verein mietet Reihenhäuser von der Bundesagentur für Immobilienangelegenheiten

Nach dem Abzug der Briten stehen  viele Wohnhäuser leer. Die Bundesagentur für Immobilienangelegenheiten (BI-MA), die die Häuser der Briten verwaltet, arbeitet derzeit  mit Hochdruck daran, diesen Wohnraum wieder verfügbar zu machen. Dies ist gerade im Angesicht der prekären Wohnungsmarktlage in der Stadt Gütersloh, insbesondere was bezahlbaren Wohnraum betrifft, von besonderer Bedeutung.

Häuser an der LuisenstraßeDer Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh e.V. hat bereits sehr frühzeitig bei der BIMA vorgesprochen und auf die Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche für Menschen mit geistiger und ggf. weiteren Behinderungen hingewiesen und um Unterstützung gebeten.

Die BIMA unterstützt die Bemühungen der Lebenshilfe, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und hat mit ihr Miet-verträge für insgesamt 6 Häuser in Gütersloh in der Luisenstraße in ansprechender Wohnlage geschlossen.

Jedes der Häuser verfügt auf zwei Etagen über ca. 80 qm, eine Küche, ein Wohnzimmer und weitere 2 ½ Zimmer so-wie eine kleine Terrasse und Garten. Also ideal für 2 Personen.

„Wir sind sehr froh darüber, dass die BIMA unser Engagement unterstützt. Für die Wohnungssituation für Menschen mit geistiger Behinderung ist dies ein großer Schritt, denn gerade dieser Personenkreis ist im ‚Ringen‘ um Wohnraum zumeist der Verlierer“, sagt Gerhard Birth, Geschäftsführer der Lebenshilfe.

Schon jetzt gibt es Bewerber, die von der Lebenshilfe im Rahmen des Ambulant Unterstützten Wohnens begleitet werden und dort einziehen wollen. Deshalb werden die Häuser nun bezugsfertig renoviert, so dass die ersten neuen Mieter bereits zum 1. April 2020 dort einziehen und mit Unterstützung ihr Leben in die eigene Hand nehmen kön-nen.

Weitere Interessenten für diesen Wohnraum im Rahmen des Ambulant Unterstützten Wohnens für Menschen mit geistiger Behinderung können sich gerne wenden an:

Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh e.V.
Gertrudis Keller
keller@lebenshilfe-gt.de
Tel.: 05214 21185-38
Mob.: 0171 8318253

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