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Ambulante Wohnbetreuung der Lebenshilfe Gütersloh bekommt Flügel

Gockel Cornelius mit Gefolge zieht in das Wohnprojekt Lärchenweg in Harsewinkel ein.

 

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Behinderte Menschen ambulant zu betreuen ist weit mehr, als nur Unterstützung zur Alltagsbewältigung zu geben.
Mit seinem Konzept der Offenheit und Begegnung bietet das ambulant betreute Wohnprojekt Lärchenweg in Harsewinkel gute Voraussetzung die dort wohnenden Menschen individuelle in allen Lebensbereichen aber auch Lebensabschnitten zu begleiten.
So ist es eine besondere Herausforderung unter ambulanten Rahmenbedingungen, Menschen, die nicht mehr arbeitsfähig sind, eine sinnvolle und befriedigende Tagesstruktur zu bieten.
Die Idee, Tiere zu halten, um Menschen eine neue Aufgabe und sinnvolle Beschäftigung zu geben, wurde von den Mietern des Lärchenwegs begeistert aufgenommen.

Gertrudis Keller, Teamleiterin des Ambulanten Betreuten Wohnen der Lebenshilfe Gütersloh zauberte zunächst ein Kaninchen aus dem Hut. Zufällig war auch gleich ein Stall dabei. Wenig später waren es dann schon zwei Kaninchen, die liebe- und verantwortungsvoll von den betreuten Menschen versorgt wurden.
Josef Schöne und Ulrich Riewe, Nachbarn des Wohnprojekts, und Mitglieder des Rassegeflügelzuchtvereins Harsewinkel, griffen die Idee von Gertrudis Keller, Hühner zu halten auf, und spendeten spontan einen Hahn und vier Hennen. Dabei handelt es sich um birkenfarbige Zwerg-Niederrheiner.

Doch vor dem Frühstücksei stand die Arbeit. In einer Wochenendaktion wurde mit gemeinsamen Kräften der Untergrund für einen Hühnerstall gepflastert, der in der darauf folgenden Woche errichtet wurde.
Am 16.07.2012 war es dann so weit. Gebührend wurde das  Richtfest des Hühnerstalls und Einzug der gefiederten Mieter gefeiert. Sofort nahmen die Mieter des Wohnprojekts ihre neue Aufgabe an und sorgten für Futter, Wasser und allgemeines Wohlbefinden des Federviehs, was dieses mit wohlwollendem Gegacker kommentierte.
Als Rentner wird Friedhelm Gerdes, Mieter im Lärchenweg, künftig das Geflügel versorgen. Aber auch alle anderen Mieter werden sich nach Kräften hieran beteiligen. Dabei werden sie nicht nur von den Mitarbeitern des ambulanten Dienstes begleitet, sondern erhalten auch fachkundige Anleitung von Ulrich Riewe und Josef Schöne.

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