Sie befinden sich hier: Aktuelles >>
Kreissportbund-Vorsitzender Hans Feuß unterstützt Pläne der Lebenshilfe für ein Inklusionsbüro im Kreis Gütersloh

Der Kreissportbund Gütersloh (KSB) unterstützt die Pläne der Lebenshilfe Kreisvereinigung Gütersloh zum Aufbau eines Inklusionsbüros. Bei einem Meinungsaustausch im Lebenshilfe-Treff Lärchenweg in Harsewinkel mit der Vorsitzenden Mechtild Gräfin von Kerssenbrock und dem Geschäftsführer Karl Rustige zeigte sich der KSB-Vorsitzende und SPD-Landtagsabgeordnete Hans Feuß sehr offen für eine Partnerschaft bei diesem Projektvorhaben. „Wenn unsere Gremien zustimmen, sind wir dabei“, sagte Feuß.

 

Bereits seit dem Jahr 2011 beteiligen sich der Kreissportbund  und die Lebenshilfe aktiv an der Strategie-Entwicklung  für einen „Inklusiven Kreis Gütersloh“, die noch der ehemalige Kreisdirektor Christian Jung angestoßen hatte. Mit ihren inklusiven Sport- und Freizeitangeboten gehören der KSB und die Lebenshilfe zu den Vorreitern für eine größere gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Region.

 

„Mit dem Inklusionsbüro im Kreis Gütersloh soll die Umsetzung der Behindertenrechts-konvention (BRK) der Vereinten Nationen, die seit 2009 geltendes Recht in Deutschland ist, im Kreis Gütersloh aktiv gefördert werden“, sagte Lebenshilfe-Geschäftsführer Karl Rustige.

Während für viele Tätigkeitsfelder wie Schule oder Arbeit funktionierende Strukturen im Kreis zur Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung bestünden, gebe es im Bereich Freizeit, Sport, Kultur und Ehrenamt noch keine Vernet-zungsstruktur. Diese Lücke soll das Inklusionsbüro schließen. Die Finanzierung für zwei Stellen über einen Zeitraum von zunächst drei Jahren wird nach Aussage von Rustige bei der „Aktion Mensch“ beantragt.

 

Der KSB unterstützt bereits seit einigen Jahren Sport-Aktivitäten von Menschen mit und ohne Behinderung. Dazu gehören beispielsweise eine inklusive Zirkusgruppe in Borg-holzhausen oder das Projekt „Einfach Fußball“ in Harsewinkel und St. Vit. „Gemeinsamer Sport von Menschen mit und ohne Handicap ist besonders geeignet, dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft näher zu kommen“, sagte KSB-Vorsitzender Hans Feuß. Ein Inklusionsbüro könnte Beratung und Unterstützung anbieten und die bereits vorhandenen guten Beispiele in andere Kommunen des Kreises übertragen.

 

Der Geschäftsführer der Lebenshilfe Karl Rustige wird die Pläne der Lebenshilfe für ein Inklusionsbüro dem Vorstand des Kreissportbundes in seiner Sitzung am 2. Juni vorstellen. Hans Feuß: „Anschließend werden wir im Vorstand über das konkrete weitere Vorgehen in Sachen Inklusionsbüro beschließen."

 
Andreas Henke (Vorstandmitglied Lebenshilfe), Hand Feuß MdL (Vorsitzender Kreis-sportbund), Ralf Bussian (Bereichsleiter Freizeit, Sport und Reisen, Lebenshilfe), Karl Rustige (Geschäftsführer Lebenshilfe), Gerhard Birth (Bereichsleiter Wohnen, Lebenshil-fe), Mechtild Gräfin von Kerssenbrock (Vorsitzende Lebenshilfe)


Facebook Youtube