Ambulant
Ambulant bedeutet, dass ein behinderter Mensch in seiner eigenen Wohnung
lebt und stundenweise Unterstützung bei der Erledigung der alltäglichen
Lebensführung, Basisversorgung und / oder Freizeitgestaltung erhält.
Bewohner/in
Mit Bewohner/in meinen wir Menschen mit einer geistigen Behinderung, die
einen stationären Wohnplatz zum Beispiel in einem Wohnheim oder einer
Wohngruppe haben.
Clearingverfahren
Dies ist ein Verfahren des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe, in dem
der Umfang der Eingliederungshilfe sowie deren Dauer festgelegt wird.
integrativ
Menschen mit und ohne Behinderung machen etwas zusammen.
interdisziplinär
Interdisziplinär bedeutet, dass Fachkräfte das Wissen aus ihren
Fachausbildungen einsetzten, um gemeinsam die Ursachen einer Entwicklungsverzögerung
oder Behinderung zu suchen.
Sie tauschen sich darüber aus und entwickeln dann ein abgestimmtes
Förderkonzept für jedes Kind.
Kinästhetiks in der Pflege
Hierbei handelt es sich um ein Konzept zum praktischen Umgang mit pflegebedürftigen
Menschen. Die Grundbewegungsmuster des Menschen werden Ihnen dabei bewusst
gemacht. Der zu Pflegende wird an diese Muster „erinnert“
und somit zur eigenen und nicht getragenen Körperbewegung animiert.
Körperschwerpunkte werden gezielt genutzt, die Eigeninitiative des
zu Pflegenden stark angeregt.
Komplexleistung Interdisziplinäre Frühförderung
Bei der Komplexleistung Interdisziplinäre Frühförderung werden pädagogische und medizinisch-therapeutische
Hilfen für Kinder aus einer Hand erbracht.
Die Fachkräfte beraten sich miteinander und empfehlen den Eltern
ein gemeinsames Förderkonzept. Solche Beratungen finden auch immer
wieder während des Förderprozesses statt, um die bestmögliche Förderung
und Behandlung zu erreichen. Diese Leistung ist gesetztlich verankert
in SGB IX §30 in Verbindung mit der Frühförderverordnung
(FrühV).
Metzler Verfahren
Dieses Verfahren ist ein standardisiertes Verfahren, in dem bewertet wird,
ob jemand etwas kann oder nicht kann. Außerdem wird bewertet, wie
viel Unterstützung zur Erledigung der einzelnen lebenspraktischen
Bereiche notwendig ist. Das führt zu einer Einstufung in einen LT
= Leistungstypen und eine HBG = Hilfebedarfsgruppe.
Nutzer/in
Mit Nutzer/in meinen wir Menschen mit einer geistigen Behinderung, die
Nutzer unserer Dienstleistung Ambulant Unterstütztes Wohnen sind,
also in Ihrer eigenen Wohnung wohnen.
Stationär
Stationär bedeutet, dass der Wohnplatz in einem Wohnheim oder einer
Wohngruppe liegt. Die Vollverpflegung ist sichergestellt, ebenso eine
„Rund-um-Versorgung“. Es ist eine Nachtwache oder Schlafbereitschaft
anwesend.
Supervision
Supervision ist die Beratung unserer Fachkräfte durch eine außenstehende Fachfrau.
Diese Beratung bezieht sich auf die Arbeitsweise der Fachkräfte bei
der Förderung und Behandlung der Kinder.
Die Zusammenarbeit im Team und die Beratung der Eltern können ebenfalls besprochen werden.
Alle Inhalte einer Supervision bleiben vertraulich innerhalb des Teams.
TEACCH
Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped
Children und bedeutet sinngemäß übersetzt: Begleitung
und pädagogische Förderung autistischer und in ähnlicher
Weise kommunikationsgestörter Kinder. Das Programm ist für alle
Altersgruppen und Behinderungen nutzbar. Es handelt sich um individuell
abgestimmte Strukturierungshilfen zur Bewältigung des täglichen
Lebens, der Freizeit und der Arbeit.
Verhinderungspflege
Angehörige können bei der Pflegekasse pro Jahr bis zu 1.250€
beantragen, wenn diese tage- oder stundenweise die Fürsorge für
ein Familienmitglied mit einer Pflegestufe auf jemand anderes übertragen
wollen. Hieraus kann ein Zuschuß zu den Freizeit- und Reiseangeboten der
Lebenshilfe finanziert werden. Beim Kurzzeitwohnen werden diese Mittel ebenfalls eingesetzt.